
Wenn erst die Frage nach dem Katerfrühstück aufkommt, ist es meistens wohl zu spät. Und das obwohl sich dem Kater leicht vorbeugen lässt. Aber was tun bei Kater? Dem Kater vorbeugen!
Und sollte trotz vorbeugender Maßnahmen sich doch eine unangenehme Spätwirkung eingestellt haben, findest Du wirksame Hinweise zur Linderung.
Was tun bei Kater? Dem Kater vorbeugen
Da Alkohol in dem Ruf steht, bei übermäßigen Konsum für unerwünschte Begleiterscheinungen am Folgetag verantwortlich zu sein, gebe ich Dir von Wissenschaftlern erprobte Lösungen zur Vermeidung und Behandlungen dieser Symptome an die Hand.
Was tun bei Kater?
Mediziner unterscheiden zwischen der Prävention und Kuration von Leiden. Ersteres ist zu bevorzugen, damit das Zweite nicht zum Einsatz gelangen muss. Deshalb hier ein paar Hinweise, wie sich das Gewitter im Kopf am nächsten Morgen vermeiden lässt.
Deshalb gilt als oberste Regel: Was tun bei Kater? Dem Kater vorbeugen!
Dem Kater vorbeugen!
1. Maßvolles Genießen
Da gibt es eigentlich kaum noch was dazu sagen, weniger ist mehr. Die meisten Menschen kennen Paracelsus´ berühmten Ausspruch:
Die Menge macht das Ding zum Gift!
2. Qualität der Zutaten
Hochwertige Zutaten haben gleich 2 positive Effekte: zum Einen freut sich unser Körper über hochwertige Nahrungsmittel, sie bestimmen die Qualität der Bausteine aus denen wir gemacht sind. Zum Anderen neigen wir dazu besonderen Dingen mehr Wertschätzung entgegen zu bringen und achtsamer damit umzugehen.
3. Trinke Wasser
Um Giftstoffe (Alkohol ist einer) aus dem Körper zu leiten, benötigt der Körper Flüssigkeit. Idealerweise ist das klares Wasser. Es gibt Menschen die es sich zur Regel machen, nach jedem getrunkenen Glas Alkohol Wasser zu trinken. und das in der doppelten Menge.
4. Trinke Milch
Ich hatte vor einigen Jahren in Weimar das Vergnügen, einige intensive Feiern mit Medizinern zu verbringen. Die habe sich dermaßen amtlich einen umgehangen, dass ich mir dachte die müssten es doch eigentlich besser wissen. Eine gute Gelegenheit die Kollegen nach ihren Strategien zu befragen. Milch trinken, war die Antwort. Und zwar einen halbe Liter Vollmilch vor dem Insbettgehen, das soll empfindliche Nervenenden im Gehirn vor den fiesen, schmerzhaften Katerattacken am nächsten Morgen schützen.

Katerheilung
Ist der Schadensfall erst eingetreten, helfen auch keine Gebete oder zukunftsgewandten Unterlassungserklärungen. Jetzt ist Aktion gefragt. Finger weg von Pillen. Wer lernt die selbsteingebrockte Suppe auszulöffeln, wird zukünftig weiser über seinen Konsum entscheiden.
1. Aufstehen
Auch wenn sich der Körper dagegen wehrt: aufstehen, so früh wie möglich. Aktivität unterstützt den Abbau und verkürzt die Leidenszeit.
2. Lauwarmes Wasser trinken
Klingt eigenartig, ist aber äußerst schonend zum Körper und Wasser braucht der jetzt ne ganze Menge.
3. Säure
Public Health Koryphäe Stanley Ulijaszek aus London, gab uns einst im Studium den Rat, bei übermäßigen Alkoholkonsum Säuren zu konsumieren (Zitronensaft, Apfelessig). In einer chemischen Reaktion verestert der Alkohol und wird somit schneller vom Körper ausgeschieden.

4. Pu Erh Tee
Wie auf so viele andere Belange des Lebens, hat auch hier Pu Erh eine Lösung parat. Heißer, kräftiger Pu Erh Tee weckt die Lebensgeister. In kontemplativer Ruhe genossen, ist er eine wunderbare Vor- und Nachbereitung für die Punkte 5 & 6.
5. Bewegung
So früh wie möglich in Bewegung kommen (spazieren, joggen), um dann …
6. Essen
… so schnell wie möglich etwas zu Essen. Das sogenannte Katerfrühstück. Natürlich in Maßen.
Auch wenn diese Maßnahmen von Wissenschaftlern erprobt sind, wird der Leser nicht von seiner Eigenverantwortlichkeit und Rücksichtnahme auf das eigene körperliche Befinden entbunden. Getreu dem Motto: Was tun bei Kater? Dem Kater vorbeugen!