Das Teeei, welche Assoziationen kommen Dir, wenn Du das Wort Teeei liest?
Denkst Du an etwas zum Essen oder an eine Gerätschaft zur Teezubereitung?
Denn beides ist möglich und um genau diese beiden Optionen geht es in diesem Artikel.

Das Teeei – Auf die Freiheit und den Geschmack!

Das Teeei zur Zubereitung von Tee habe ich als Kind bei meiner Oma kennengelernt. Mit diesem Utensil hat sie in einem kleinen Kännchen den Tee gebrüht und konnte so seine Ziehzeit punktgenau bestimmen. Ein Freund dieser Methode bin ich deshalb nicht geworden, denn wie Mensch und Tier braucht der Tee seine Freiheit!

Das Teeei

Die Zubereitung im Teeei

Das Teeei, ein aus Leichtmetall gefertigtes Utensil, das in seiner Erscheinung einem durchlöcherten Ei ähnelt, dient der Zubereitung von Tee, das wirst Du wahrscheinlich wissen. Lass mich dennoch weiter seine Nutzung beschreiben.
Der Tee wird in das Ei, also in sein Gefängnis gegeben, anschließend in eine Tasse oder kleine Kanne gehängt und mit heißem Wasser übergossen. Ist die Ziehzeit erreicht, wird das Teeei aus der Tasse entfernt. So lässt sich auf die Sekunde genau Tee zubereiten, ohne das Teeblätter in der Tasse schwimmen.

Diese Gerätschaft scheint seinen festen Platz in Deutschen Küchen gefunden zu haben. Es kommt meistens dann zum Vorschein, wenn ein Gast statt einem Bier, doch nur einen Tee trinken möchte.

Doch braucht es dieses Utensil denn wirklich? Das Schöne am Pu Erh ist ja, das er gar keine präzise Ziehzeit benötigt. Er kann einfach endlos im heißen Wasser verbleiben. Der daraus entstandene Tee wird über die Zeit zwar immer intensiver in Geschmack und Wirkung aber er wird nicht bitter.

Teeei und Kanne
Auch wenn es ein klassisches und stellenweise auch praktisches Utensil in der Küche ist, Tee braucht seine Freiheit.

Tee in Freiheit

Tee braucht Freiheit! und erfreut sich an Raum für seine Entfaltung und die Entfaltung seiner Inhaltsstoffe. Wenn Du ihm seine Freiheit gewährst, brauchst Du Dir um treibende Teeblätter in der Tasse dennoch keine Sorgen zu machen. Die vollgesogenen Teeblätter sinken immer zum Boden ihres Gefäßes. Deshalb funktioniert die Zubereitung von Pu Erh in der Thermoskanne so gut. Und ganz nebenbei, bleibt der Pu Erh auch noch lange warm. Belohnt wirst Du für Deinen noblen Einsatz mit einem vollmundigen Tee, der Dir sein gesamtes Potential uneingeschränkt zur Verfügung stellt.

Teeei ganz anders

Die Daseinsberechtigung will ich dem Teeei dennoch nicht absprechen. In einem ganz anderen Kontext, kann es ganz schmackhaft sein. Besonders in den asiatischen Ländern gibt es die Kultur der Zubereitung von Eiern mit Hilfe von Tee und das auf krass unterschiedliche Art und Weise.

Rezepte für echte Teeeier

Zwei Möglichkeiten für die Zubereitung von Teeeiern, findest Du bei den Pu Erh Rezepten.

Das erste Rezept für das Teeei ist ein Klassiker der chinesischen Küche. Dazu werden die erst gekocht und anschließend in einem gewürzten Sud aus Tee mariniert. Die so entstandenen Eier sind ein beliebter Snack für zwischendurch.

Dieses Rezept ist wohl ein wenig ungewöhnlicher und stammt aus Taiwan. Ich habe es dort zufällig bei dem Besuch einer Tee Koorperative entdeckt und bin auch gleich in den Genuss des Ergebnisses gekommen. Hier werden die Eier im Ofen gegart.

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