Ein Teil der Frage ist bereits beantwortet. Es handelt sich bei Pu Erh um Tee, also um Blätter der Teepflanze camellia sinensis. Alle anderen Heißgetränke, die nicht von dieser Pflanzen stammen, sind keine Tees. Auch wenn wir dazu neigen Kamille, Pfefferminze und Co. in diese Schublade zu stecken, gehören sie nicht zu den Tees. Aber was ist jetzt Pu Erh Tee und wodurch unterscheidet er sich von anderen Tees?
loser Pu Erh Tee

Bleiben wir nun zuerst einmal in der Welt dieser Teepflanze, camellia sinensis, die nebst Oolong, Sencha, Darjeeling und all die anderen Kollegen, den begehrten Pu Erh hervorgebracht hat. Wenn wir uns ihren taxonomischen Namen genauer anschauen, fällt uns gleich die Herkunft dieser Pflanze auf denn: sinensis = chinesisch.

Biologen gehen davon aus, dass die Ursprungsgenetik aller weltweit kultivierten Teepflanzen aus China kommt. Genauer gesagt aus der wunderschönen Chinesischen Provinz Yunnan. Und genau dort ist auch unser Pu Erh beheimatet, seit hunderten von Jahren.

Pu´ Er, genau wie Xishuangbanna sind Städte in Yunnan, die Hauptanbau- und Verarbeitungsgebiete markieren und dem Tee ihren Namen verleihen (ebenso verhält es sich mit Darjeeling, Assem, Ceylon ….). Da wir nun den Ursprung des Pu Erh kennen, bleibt noch zu klären, um was für eine Art Tee es sich hierbei eigentlich handelt. Denn seine Verarbeitung und Reifung machen den entscheidenden Unterschied.

China

Ursprung des Tees

Wie auch bei allen anderen Teesorten, bestimmt die Art und Weise der Verarbeitung der Teeblätter, das finale Produkt (üblicherweise rot, grün, schwarz, weiß, blau …). Während der Ernte steht schon fest, was mit den Blätter geschehen soll. Sollen sie anwelken, bevor sie geröstet werden oder einfach nur oxidieren? Wird der Oxidationprozess bei angewelkten oder frischen Blättern angewandt? Wird er unterbrochen oder bis zum Ende durchgeführet? Das sind Entscheidungen die es zu treffen gilt, die am Ende den Geschmack unseres Schluck Tees im Mund bestimmen.

In den bekannten Teeregionen haben sich deshalb Verarbeitungsstandards etabliert und machen die dort produzierten Tees wiedererkennbar. Aus diesem Grunde sind beispielsweise die meisten Assam Tees vollständig oxidiert.

Zurück zum Pu Erh. Es gibt zwei mögliche Resultate bei der Produktion von Pu Erh. Roher Pu Erh (sheng) oder „gekochter/gereifter“ Pu Erh (shou). An dieser Stelle fokussieren wir uns auf den „gekochten/gereiften“ Pu Erh.

Zu seiner Herstellung werden die Blätter der Teepflanze gepflückt und angewelkt. Mit diesem Verarbeitungsschritt wird die in den Pflanzenteilen vorhandene Feuchtigkeit reduziert. Neben dem Verlust von Feuchtigkeit, wird somit zusätzlich die Konzentration der Inhaltsstoffe erhöht. Direkt an das Welken anschließend, findet ein kurze Oxidation statt. Durch die Reaktion mit Sauerstoff, werden ezymatische und geschmacksbestimmende Prozesse in Gang gesetzt. Wenn die gewünschte Dauer reicht ist, wird die Oxidation mittels dämpfen abgebrochen. Daran anknüpfend wird der Tee so weit getrocknet, das er lagerfähig wird. Bis hierher hat Pu Erh Tee vieles gemeinsam mit anderen Tees. Doch jetzt schlägt er einen ganz eigenen Weg ein.

Der wie im obigen Prozess entstandene Rohtee wird nun leicht befeuchtet und einer Fermentation unterzogen. Das ist ein Besonderheit bei Tees. Bei der Fermentation werden sich mikrobiologische Umwandlungsprozesse zunutze gemacht. Sie sind maßgeblich für den komplexen Geschmack, seine Verträglichkeit und Wirkung von Pu Erh Tee verantwortlich. In diesem Vorgang wird er in seine typische Bingsha Form gepresst. So in Form gebracht setzt er seinen Fermentationsprozess noch für Jahre fort. Das macht ihn so besonders.

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